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Aktuelle rnu Seminare

Powerseminar: Wirtschaftliche Gestaltungsspielräume nutzen - Anpassung von Steuerungssystemen in der stationären Altenhilfe

Nichts ist mehr wie es war und trotzdem wird einfach weiter gemacht wie bisher. So könnten die Veränderungen der letzten Jahre im Bereich der stationären Altenhilfe zusammengefasst werden. Durch die Pflegestärkungsgesetze und die damit einhergehenden einrichtungseinheitlichen Eigenanteile (EEE), neuen Personalanhaltswerte und wegbrechenden Pflegegradstrukturen haben sich für die Einrichtungen die Rahmenbedingungen des betrieblichen Handelns grundlegend verändert. Vielerorts wird trotz der Veränderungen mit altbewährten Steuerungsinstrumenten weiter gearbeitet. Die neuen Vorgaben und Rahmenbedingungen erfordern jedoch vielerorts eine grundsätzliche Neuausrichtung.Bestehende Steuerungsinstrumente sollten überarbeitet, erweitert und zusammengeführt werden, um in Zeiten zunehmender regulatorischer Einschränkungen betriebswirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Mit Hilfe des hierfür entwickelten Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe wird im Rahmen dieses Power-Seminars aufgezeigt, wie diese Veränderungen systematisch angegangen werden können.

  • Zwischenstand aktueller gesetzlicher Regelungen: Vorstellung aktueller regulatorischer Änderungen aus den relevanten Bereichen, Zwischenstand zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze
  • Vorstellung des Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe:
    • Standortbestimmung: 
      • Erlösorientierte Personalanhaltswerte: Bestimmung der refinanzierten und damit kostendeckenden Anhaltswerte als Regulativ der eigenen Personalsteuerung
      • Deckungsbeiträge je Pflegegrad: Konkrete Bestimmung des Risikofaktors durch die Mischkalkulation des EEE (Bestimmung defizitärer und kostendeckender Pflegegrade); Ableitung von Handlungsempfehlungen für Höherstufungs- und Belegungsmanagement
      • Analyse und Monitoring des EEE
    • Kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich:
      • Analyse der Belegungsstruktur: inkl. Vorstellung aktueller Erkenntnisse aus dem rnu Benchmark zur Entwicklung der Pflegegradstruktur
      •  Personalsteuerung: Instrumente zur operativen Personalsteuerung und aktuelle gesetzliche Änderungen in Bezug auf den Personalmengenabgleich
      • Kennzahlen und kontinuierliche Gewinn- und Verlustrechnung: Entwicklung eines Kennzahlen-Cockpits, Charakteristika unterjähriger Abschlüsse
    • Vorbereitung von Pflegesatzverhandlungen:
      • Grundlagen der Pflegesatzverhandlung
      • Gewinnzuschläge und Risikoausgleiche
      • Verhandlungsstrategien: Einfluss der prospektiven Belegung auf Deckungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden

Seminarleitung: Kip Sloane (rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) 
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, Controller, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 179 € (inkl. MwSt.)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

Termine: Mittwoch, den 21. Februar 2018, 13:00 – 17:00 Uhr oder Mittwoch, den 14. März 2018, 13:00 – 17:00 Uhr

Ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Management-Praxisseminar: „Updateseminar Bundesteilhabegesetz“ (unter Berücksichtigung der Pflegestärkungsgesetze II und III)

Das Bundesteilhabegesetz ist beschlossen worden, aber es stellen sich vielfältige Fragen der Umsetzung. Das Updateseminar greift die zum jeweiligen Seminarzeitpunkt aktuellsten bekannten Aspekte der Umsetzung auf der Bundes- und Landesebene auf und beleuchtet konkrete betriebswirtschaftliche und juristische Handlungsoptionen. 
Referenten sind Rechtsanwalt Professor Dr. Christian Bernzen (Hamburg) sowie der Geschäftsführende Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy (Köln).

  • Aktueller Umsetzungsstand Bund und Länder (teilweise als Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern)
    • gesetzlich
    • hinsichtlich des tatsächlichen Verhaltens der Leistungsträger
  • Strategien für ausgewählte Aspekte vor dem Hintergrund erkennbarer Regulierungsrahmenbedingungen
    • Profilierung der EGH-Leistungen in Abgrenzung zur Pflege
    • Arbeit
    • Prüfungen
    • Peer-Beratung
  • Kommt es zu Pauschalen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?
  • Beispiele für den Umgang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt:
    • Strategien für die Optimierung der Refinanzierung der Immobilien (Flächenzuordnung, behinderungsbedingter Mehrbedarf) Rechenbeispiele für unterschiedliche Auswirkungen
    • vertiefende Beispiele für die Auswirkungen auf die Refinanzierung der I-Kosten und der Grundpauschale
    • Anforderungen an die Kostenrechnung
  • Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Betriebs- und Angebotskonzepte
    • Schnittstelle / EGH
    • Arbeit (Ausgestaltung alternative Anbieter bzw. Dienstleistungen beim Budget für Arbeit)
  • Zu beachtende Punkte und Strategie bei zukünftigen Verhandlungen (u.a. wie verhandelt man eine Gewinnkomponente)
  • juristische Fallstricke und wie man sie vermeidet
  • Wie bereitet man die Verwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen vor?
  •  Diskussion von Fragen der Teilnehmer

Seminarleitung: Attila Nagy (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) und Prof. Dr. Christian Bernzen, BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte Steuerberater
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Orte: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH - Stolberger Str. 114a - 50933 Köln 
sowie BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte - Mönckebergstraße 19 - 20095 Hamburg

Termine: Donnerstag, den 15. Februar 2018, 9:30 – 16:30 Uhr (Köln) und Dienstag, den 27. Februar 2018, 9:30 –16:30 Uhr (Hamburg)

Ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Aktuelle externe Seminare

Seminar "Controlling in NPOs"

Non-Profit Organisationen finden sich zunehmend in Situationen mit erhöhtem Kosten- und Legitimationsdruck wieder. Gerade im Non-Profit Sektor wird von den diversen Stakeholdern ein ressourcen- und kosteneffizientes Arbeiten der NPOs erwartet. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Führungskräfte, ausgehend von einem professionellem Rechnungswesen, ein durchdachtes Controlling-System. Ein systematisches Controlling unterstützt das Management bei der Koordination im Planungs-, Steuerungs-, Kontrollkreislauf und liefert zeitgerecht aktuelle Daten, mit denen die Entscheidungen der Führungskräfte fundiert werden. Auch die Öffentlichkeit und die Fördergeber wollen regelmäßig über die wirksame Verwendung ihrer Gelder informiert werden, dazu liefert das Controlling adressatengerechte Berichte.

Ausführliche Informationen zu detaillierten Inhalten, Veranstaltungsterminen und -orten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.