Powerseminar: Zwischenbilanz der Pflegestärkungsgesetze - Herausforderungen und Chancen für eine effiziente Steuerung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe

  • Veränderung der Pflegegradstruktur: Wie entwickelt sich die Normalbelegung im Vergleich zur Überleitungsbelegung?
  • Auswirkungen der Veränderungen der Pflegegradstruktur auf die Erlöse sowie das Belegungs- und Pflegegradmanagement
  • Auswirkungen der Pflegegradstrukturveränderungen auf die Angebotsgestaltung stationärer Einrichtungen
  • Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil in der Praxis
  • Aktueller Umsetzungsstand in den Ländern: Welche Personalschlüssel sind gültig und wie sehen die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus (Überarbeitungsstand der Landesrahmenverträge)
  • Praxisfälle und Berechnungsbeispiele zur besseren Verdeutlichung der Ausprägungen und Wirkzusammenhänge
  • Personalsteuerung nach der Umsetzung der PSG: Vorstellung relevanter Kennzahlen und Steuerungssysteme (Deckungsbeitrag je PG, erlösorientierte Anhaltswertbestimmung, kritische Bewohner-Wechsel), Bestimmung und erste Erprobungen in der Praxis
  • Grundlagen der Pflegesatzverhandlung nach den Änderungen der Pflegestärkungsgesetze: Vorbereitung der Pflegesatzverhandlungen, Handlungsspielräume durch die PSG
  • Diskussion von sich hieraus ergebenden Strategien
  • Notwendige Veränderungen für die Steuerungsinstrumente und Kennzahlensystem

Bringen Sie sich selber mit ein: Nach der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, sich mit einer kleinen Datenabfrage (Belegungsstruktur und EEE) direkt mit einzubringen. Ihr Vorteil? Sie erhalten im Rahmen der Veranstaltung eine direkte Rückmeldung, wo sich Ihre Einrichtung im Vergleich zum Durchschnitt befindet und wir können die Seminarinhalte noch konkreter auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

Termine:
Dienstag, den 12. September 2017, 14:00 – 18:00 Uhr sowie Freitag, den 22. September 2017, 13:30 – 17:30 Uhr

Seminarleiter:
 Kip Sloane (rosenbaum nagy)
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 179 € (inkl. MwSt.)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

Ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Bedarfsorientierte Steuerung und Controlling in Non-Profit-Organisationen der Altenhilfe

Im Rahmen eines praxisnahen und mit vielen Beispielen versehenen Seminars sollen die wichtigsten Bausteine und Elemente eines zeitgemäßen und an den tatsächlichen Bedarfen orientierten Controllings verdeutlicht werden. Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf den besonderen Steuerungsanforderungen die sich für Anbieter im Segment der Altenhilfe ergeben:

  • Das Finanzcontrolling als Grundlage aller Steuerungsüberlegungen:
    • Struktur, Funktion und Aufbau einer aussagekräftigen Kostenrechnung
    • Gestaltung einer Deckungsbeitragsrechnung zur differenzierten und transparenten Ergebnisbewertung
    • Entwicklung und Nutzung von Wirtschafts- und Liquiditätsplänen
    • Unterjährige Abschlüsse als Gradmesser der tatsächlichen aktuellen Ergebnisentwicklung
  • Aufbau eines ganzheitlichen Berichtswesens
    • Identifikation von potenziellen Berichtsempfängern und Ihres Informationsbedarfs
    • Vorstellung von verschiedenen Berichtsformen und -aufbauten
  • Controlling der Geschäftsbereiche
    • Vorstellung verschiedener Geschäftsmodelle und ihrer spezifischen Steuerungsanforderungen
    • Praxisbeispiele für operative Steuerungsinstrumente aus den verschiedenen Geschäftsfeldern
  • Klärung von Fragen der Teilnehmer

Termin: Mittwoch, den 20. September 2017, 9:30 - 16:30 Uhr
Seminarleiter:
 Matthias Diesing (rosenbaum nagy)
Zielgruppe: Vorstände, Geschäftsführer, Bereichsleiter, Controller
Kosten: 399 € (inkl. MWSt. und Verpflegung)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

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Betriebswirtschaftliches und juristisches Praxisseminar: Ambulant vor stationär? Ausgestaltungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken von Neuen Wohnformen vor dem Hintergrund der Pflegestärkungs- und der novellierten Landesheimgesetze

Die Pflegestärkungsgesetze und die zunehmende Liberalisierung der Landesheimgesetze verbessern die Rahmenbedingungen für ambulante Versorgungssettings in den sogenannten „Neuen Wohnformen“. Diese bieten erhebliche unternehmerische Freiräume und stellen attraktive und lukrative Alternativen zu stationären Pflegeheimen dar. Die Sicherstellung der Profitabilität erfordert die richtigen Betriebskonzepte. Risiken können sich sowohl kurz- als auch langfristig u.a. bei den juristischen Rahmenbedingungen der Leistungserbringung ergeben. Das Seminar beleuchtet sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die juristischen Anforderungen an eine erfolgreiche Betriebsführung durch die beiden Referenten Rechtsanwältin Anja Möwisch sowie den Geschäftsführenden Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy.

  • Wesentliche Neuregelungen der Pflegestärkungsgesetze und ausgewählter Landesheimgesetze und ihre Auswirkungen auf die einzelnen Leistungssegmente
  • Ausgestaltungsmöglichkeiten von alternativen Wohnformen: baulich-fachliche Anforderungen und Eckpunkte der Betriebskonzepte 
    • Demenz- und Pflege-WGs
    • Kombinierte Angebote unter Einbindung von Tagespflegen
    • Fullservice im Betreuten Wohnen (inkl. nächtliche Versorgung)
    • Ambulantisierung bestehender Pflegeheime
  • Betriebswirtschaftliche Eckpunkte der Betriebskonzepte mit Fallbeispielen
  • Juristische Aspekte der Betriebskonzepte: 
    • Vermeidung von Abrechnungsfehlern und anderen juristischen Risiken
    • Nutzung legaler Synergien zwischen den Segmenten – Spielräume und Grenzen
    • Kreative Betriebskonzepte: Tagespflege neu gedacht 
  • Zu beachtende steuerrechtliche Rahmenbedingungen (u.a. AEAO)
  • Möglichkeiten der digitalen Anbindung über AAL-Systeme insbesondere mit Quartiersbezug und Refinanzierung
  • Typische Abgrenzungsmerkmale zu Pflegeheimen und Fallstricke, Möglichkeiten der Umwidmung bestehender Pflegeeinrichtungen 
  • Welche mittelfristigen Risiken sollten bei der Angebotsgestaltung beachtet werden?
  • Prozess für eine risiko- und chancenorientierte Etablierung von Einrichtungen
  • Klärung von Fragen der Teilnehmer

Termine: 26. September 2017, 9:30 – 16:30 Uhr sowie 17. Oktober 2017, 9:30 – 16:30 Uhr

Veranstaltungsort: 
rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Stolberger Str. 114a - 50933 Köln
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Teilnahmebeitrag: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Seminarleiter: Rechtsanwältin Anja Möwisch (Fachkanzlei für Soziale Einrichtungen), Attila Nagy  (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH)

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Management-Praxisseminar: „Updateseminar Bundesteilhabegesetz“ (unter Berücksichtigung der Pflegestärkungsgesetze II und III)

Das Bundesteilhabegesetz ist beschlossen worden, aber es stellen sich vielfältige Fragen der Umsetzung. Das Updateseminar greift die zum jeweiligen Seminarzeitpunkt aktuellsten bekannten Aspekte der Umsetzung auf der Bundes- und Landesebene auf und beleuchtet konkrete betriebswirtschaftliche und juristische Handlungsoptionen.
Referenten sind Rechtsanwalt Professor Dr. Christian Bernzen (Hamburg) sowie der Geschäftsführende Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy (Köln).

  • Aktueller Umsetzungsstand Bund und Länder (teilweise als Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern)
    • gesetzlich
    • hinsichtlich des tatsächlichen Verhaltens der Leistungsträger
  • Strategien für ausgewählte Aspekte vor dem Hintergrund erkennbarer Regulierungsrahmenbedingungen
    • Profilierung der EGH-Leistungen in Abgrenzung zur Pflege
    • Arbeit
    • Prüfungen
    • Peer-Beratung
  • Kommt es zu Pauschalen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?
  • Beispiele für den Umgang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt:
    • Strategien für die Optimierung der Refinanzierung der Immobilien (Flächenzuordnung, behinderungsbedingter Mehrbedarf) Rechenbeispiele für unterschiedliche Auswirkungen
    • vertiefende Beispiele für die Auswirkungen auf die Refinanzierung der I-Kosten und der Grundpauschale
    • Anforderungen an die Kostenrechnung
  • Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Betriebs- und Angebotskonzepte
    • Schnittstelle / EGH
    • Arbeit (Ausgestaltung alternative Anbieter bzw. Dienstleistungen beim Budget für Arbeit)
  • Zu beachtende Punkte und Strategie bei zukünftigen Verhandlungen (u.a. wie verhandelt man eine Gewinnkomponente)
  • juristische Fallstricke und wie man sie vermeidet
  • Wie bereitet man die Verwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen vor?
  •  Diskussion von Fragen der Teilnehmer

Seminarleitung: Attila Nagy (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) und Prof. Dr. Christian Bernzen, BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte Steuerberater
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln und BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte - Mönckebergstraße 19 - 20095 Hamburg

Termin: Donnerstag, den 12. Oktober 2017, 9:30 – 16:30 Uhr (Köln) und Mittwoch, den 15. November 2017, 9:30 – 16:30 Uhr (Hamburg).

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Aktuelle externe Seminare

Seminar "Controlling in NPOs"

Non-Profit Organisationen finden sich zunehmend in Situationen mit erhöhtem Kosten- und Legitimationsdruck wieder. Gerade im Non-Profit Sektor wird von den diversen Stakeholdern ein ressourcen- und kosteneffizientes Arbeiten der NPOs erwartet. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Führungskräfte, ausgehend von einem professionellem Rechnungswesen, ein durchdachtes Controlling-System. Ein systematisches Controlling unterstützt das Management bei der Koordination im Planungs-, Steuerungs-, Kontrollkreislauf und liefert zeitgerecht aktuelle Daten, mit denen die Entscheidungen der Führungskräfte fundiert werden. Auch die Öffentlichkeit und die Fördergeber wollen regelmäßig über die wirksame Verwendung ihrer Gelder informiert werden, dazu liefert das Controlling adressatengerechte Berichte.

Ausführliche Informationen zu detaillierten Inhalten, Veranstaltungsterminen und -orten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Zwischenbilanz Pflegestärkungsgesetze: Chancen und Herausforderungen für Steuerung & Controlling

Steuerungssysteme anpassen, Veränderungsprozesse analysieren und Pflegesatzverhandlungen vorbereiten- worauf es nach der Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze ankommt, um wieder einen Schritt Richtung Normalität machen zu können. Seit dem 01.01.2017 sind die Pflegestärkungsgesetze II und III Realität für die stationäre Altenhilfe. Nach den Umstellungen und der hektischen Betriebsamkeit der ersten Monate wird es Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen und die eigene Position neu zu bestimmen. Denn die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Die grundständige Systemumstellung hat zu einer vielfältigen Prognoseunsicherheit geführt: Wie entwickelt sich in Zukunft die Pflegegradstruktur? Welche Erlöseinbußen sind zu erwarten? Was passiert mit der Personalausstattung? Ausgehend von ersten Erkenntnissen und mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen werden wir uns im Rahmen dieses Seminars u. a. diesen Fragen widmen. Die Herausforderungen des zweiten Halbjahres liegen vor allem darin, auch unter geänderten Vorzeichen wieder in einen normalen Betriebsablauf zurück zu finden.

Alle Termine und nähere Informationen zu den Inhalten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.