Powerseminar: Anpassung der stationären Steuerungssysteme - von Pflegestärkungsgesetzen zur Pflegesatzverhandlung

Die Pflegestärkungsgesetze sind seit dem 01.01.2017 in Kraft und die Veränderungen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil gelebte Realität in den Einrichtungen. Diese bergen erhebliche Risiken für die Wirtschaftlichkeit Jetzt kommt es darauf an, bestehende Controllinginstrumente so anzupassen, dass die Unternehmenssteuerung auch unter den neuen Rahmenbedingungen systematisch erfolgen kann. Im Rahmen des halbtägigen Powerseminars werden wir Ihnen Instrumente und Vorgehensweisen vorstellen, mit denen diese Umstellung erfolgreich gelingen kann.

  • Zwischenbilanz der Pflegestärkungsgesetze: Vorstellung von Ergebnissen aus dem rnu-Benchmark zu den Veränderungen nach den Pflegestärkungsgesetzen
  • Veränderung der Pflegegradstruktur: Wie entwickelt sich die Normalbelegung im Vergleich zur Überleitungsbelegung?
  • Auswirkungen der Veränderungen der Pflegegradstruktur auf die Erlöse sowie das Belegungs- und Pflegegradmanagement
  • Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil in der Praxis
  • Vorstellung einer Steuerungssystematik für die stationäre Altenhilfe unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen der Pflegestärkungsgesetze:
    • Standortbestimmung nach den Pflegestärkungsgesetzen
    • Einführung eines kontinuierlichen Soll-Ist-Vergleichs auf unterschiedlichen Ebenen: Pflegegradstruktur, unterjährige Abschlüsse, Budgetkontrolle, Kennzahlenanalyse
    • Personalsteuerung: Vorstellung relevanter Kennzahlen und Steuerungssysteme (Deckungsbeitrag je PG, erlösorientierte Anhaltswertbestimmung, kritische Bewohner-Wechsel), Bestimmung und erste Erprobungen in der Praxis, Aktuelle gesetzliche Bestimmung
  • Grundlagen der Pflegesatzverhandlung nach den Änderungen der Pflegestärkungsgesetze:
    • Vorbereitung der Pflegesatzverhandlungen
    • Gewinnzuschläge und Risikoausgleiche
    • Strategien für die Verhandlung zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit (Gewinn- und Risikoaufschläge, Einfluss der prospektiven Belegung auf Deckungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden)
  • Diskussion von sich hieraus ergebenden strategischen Änderungserfordernissen für das Controlling und die Steuerung stationärer Einrichtungen

Seminarleitung: Kip Sloane (rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) 
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, Controller, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 179 € (inkl. MwSt.)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

Termin: Dienstag, den 07. November 2017, 09:00 – 13:00 Uhr, Dienstag, den 14. November 2017, 14:00 – 18:00 Uhr

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Management-Praxisseminar: „Updateseminar Bundesteilhabegesetz“ (unter Berücksichtigung der Pflegestärkungsgesetze II und III)

Das Bundesteilhabegesetz ist beschlossen worden, aber es stellen sich vielfältige Fragen der Umsetzung. Das Updateseminar greift die zum jeweiligen Seminarzeitpunkt aktuellsten bekannten Aspekte der Umsetzung auf der Bundes- und Landesebene auf und beleuchtet konkrete betriebswirtschaftliche und juristische Handlungsoptionen.
Referenten sind Rechtsanwalt Professor Dr. Christian Bernzen (Hamburg) sowie der Geschäftsführende Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy (Köln).

  • Aktueller Umsetzungsstand Bund und Länder (teilweise als Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern)
    • gesetzlich
    • hinsichtlich des tatsächlichen Verhaltens der Leistungsträger
  • Strategien für ausgewählte Aspekte vor dem Hintergrund erkennbarer Regulierungsrahmenbedingungen
    • Profilierung der EGH-Leistungen in Abgrenzung zur Pflege
    • Arbeit
    • Prüfungen
    • Peer-Beratung
  • Kommt es zu Pauschalen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?
  • Beispiele für den Umgang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt:
    • Strategien für die Optimierung der Refinanzierung der Immobilien (Flächenzuordnung, behinderungsbedingter Mehrbedarf) Rechenbeispiele für unterschiedliche Auswirkungen
    • vertiefende Beispiele für die Auswirkungen auf die Refinanzierung der I-Kosten und der Grundpauschale
    • Anforderungen an die Kostenrechnung
  • Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Betriebs- und Angebotskonzepte
    • Schnittstelle / EGH
    • Arbeit (Ausgestaltung alternative Anbieter bzw. Dienstleistungen beim Budget für Arbeit)
  • Zu beachtende Punkte und Strategie bei zukünftigen Verhandlungen (u.a. wie verhandelt man eine Gewinnkomponente)
  • juristische Fallstricke und wie man sie vermeidet
  • Wie bereitet man die Verwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen vor?
  •  Diskussion von Fragen der Teilnehmer

Seminarleitung: Attila Nagy (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) und Prof. Dr. Christian Bernzen, BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte Steuerberater
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Ort: BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte - Mönckebergstraße 19 - 20095 Hamburg

Termin: Mittwoch, den 15. November 2017, 9:30 – 16:30 Uhr (Hamburg).

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Aktuelle externe Seminare

Seminar "Controlling in NPOs"

Non-Profit Organisationen finden sich zunehmend in Situationen mit erhöhtem Kosten- und Legitimationsdruck wieder. Gerade im Non-Profit Sektor wird von den diversen Stakeholdern ein ressourcen- und kosteneffizientes Arbeiten der NPOs erwartet. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Führungskräfte, ausgehend von einem professionellem Rechnungswesen, ein durchdachtes Controlling-System. Ein systematisches Controlling unterstützt das Management bei der Koordination im Planungs-, Steuerungs-, Kontrollkreislauf und liefert zeitgerecht aktuelle Daten, mit denen die Entscheidungen der Führungskräfte fundiert werden. Auch die Öffentlichkeit und die Fördergeber wollen regelmäßig über die wirksame Verwendung ihrer Gelder informiert werden, dazu liefert das Controlling adressatengerechte Berichte.

Ausführliche Informationen zu detaillierten Inhalten, Veranstaltungsterminen und -orten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Zwischenbilanz Pflegestärkungsgesetze: Chancen und Herausforderungen für Steuerung & Controlling

Steuerungssysteme anpassen, Veränderungsprozesse analysieren und Pflegesatzverhandlungen vorbereiten- worauf es nach der Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze ankommt, um wieder einen Schritt Richtung Normalität machen zu können. Seit dem 01.01.2017 sind die Pflegestärkungsgesetze II und III Realität für die stationäre Altenhilfe. Nach den Umstellungen und der hektischen Betriebsamkeit der ersten Monate wird es Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen und die eigene Position neu zu bestimmen. Denn die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Die grundständige Systemumstellung hat zu einer vielfältigen Prognoseunsicherheit geführt: Wie entwickelt sich in Zukunft die Pflegegradstruktur? Welche Erlöseinbußen sind zu erwarten? Was passiert mit der Personalausstattung? Ausgehend von ersten Erkenntnissen und mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen werden wir uns im Rahmen dieses Seminars u. a. diesen Fragen widmen. Die Herausforderungen des zweiten Halbjahres liegen vor allem darin, auch unter geänderten Vorzeichen wieder in einen normalen Betriebsablauf zurück zu finden.

Alle Termine und nähere Informationen zu den Inhalten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.