Aktuelle rnu Seminare

Management-Praxisseminar: „Updateseminar Bundesteilhabegesetz“ (unter Berücksichtigung der Pflegestärkungsgesetze II und III)

Das Bundesteilhabegesetz ist beschlossen worden, aber es stellen sich vielfältige Fragen der Umsetzung. Das Updateseminar greift die zum jeweiligen Seminarzeitpunkt aktuellsten bekannten Aspekte der Umsetzung auf der Bundes- und Landesebene auf und beleuchtet konkrete betriebswirtschaftliche und juristische Handlungsoptionen.
Referenten sind Rechtsanwalt Professor Dr. Christian Bernzen (Hamburg) sowie der Geschäftsführende Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy (Köln).

  • Aktueller Umsetzungsstand Bund und Länder (teilweise als Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern)
    • gesetzlich
    • hinsichtlich des tatsächlichen Verhaltens der Leistungsträger
  • Strategien für ausgewählte Aspekte vor dem Hintergrund erkennbarer Regulierungsrahmenbedingungen
    • Profilierung der EGH-Leistungen in Abgrenzung zur Pflege
    • Arbeit
    • Prüfungen
    • Peer-Beratung
  • Kommt es zu Pauschalen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?
  • Beispiele für den Umgang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt:
    • Strategien für die Optimierung der Refinanzierung der Immobilien (Flächenzuordnung, behinderungsbedingter Mehrbedarf) Rechenbeispiele für unterschiedliche Auswirkungen
    • vertiefende Beispiele für die Auswirkungen auf die Refinanzierung der I-Kosten und der Grundpauschale
    • Anforderungen an die Kostenrechnung
  • Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Betriebs- und Angebotskonzepte
    • Schnittstelle / EGH
    • Arbeit (Ausgestaltung alternative Anbieter bzw. Dienstleistungen beim Budget für Arbeit)
  • Zu beachtende Punkte und Strategie bei zukünftigen Verhandlungen (u.a. wie verhandelt man eine Gewinnkomponente)
  • juristische Fallstricke und wie man sie vermeidet
  • Wie bereitet man die Verwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen vor?
  •  Diskussion von Fragen der Teilnehmer

Seminarleitung: Attila Nagy (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) und Prof. Dr. Christian Bernzen, BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte Steuerberater
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Orte: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH - Stolberger Str. 114a - 50933 Köln
sowie BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte - Mönckebergstraße 19 - 20095 Hamburg

Termine: Donnerstag, den 15. Februar 2018, 9:30 – 16:30 Uhr (Köln) und Dienstag, den 27. Februar 2018, 9:30 –16:30 Uhr (Hamburg)

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Powerseminar: Wirtschaftliche Gestaltungsspielräume nutzen - Anpassung von Steuerungssystemen in der stationären Altenhilfe

Nichts ist mehr wie es war und trotzdem wird einfach weiter gemacht wie bisher. So könnten die Veränderungen der letzten Jahre im Bereich der stationären Altenhilfe zusammengefasst werden. Durch die Pflegestärkungsgesetze und die damit einhergehenden einrichtungseinheitlichen Eigenanteile (EEE), neuen Personalanhaltswerte und wegbrechenden Pflegegradstrukturen haben sich für die Einrichtungen die Rahmenbedingungen des betrieblichen Handelns grundlegend verändert. Vielerorts wird trotz der Veränderungen mit altbewährten Steuerungsinstrumenten weiter gearbeitet. Die neuen Vorgaben und Rahmenbedingungen erfordern jedoch vielerorts eine grundsätzliche Neuausrichtung.Bestehende Steuerungsinstrumente sollten überarbeitet, erweitert und zusammengeführt werden, um in Zeiten zunehmender regulatorischer Einschränkungen betriebswirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Mit Hilfe des hierfür entwickelten Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe wird im Rahmen dieses Power-Seminars aufgezeigt, wie diese Veränderungen systematisch angegangen werden können.

  • Zwischenstand aktueller gesetzlicher Regelungen: Vorstellung aktueller regulatorischer Änderungen aus den relevanten Bereichen, Zwischenstand zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze
  • Vorstellung des Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe:
    • Standortbestimmung: 
      • Erlösorientierte Personalanhaltswerte: Bestimmung der refinanzierten und damit kostendeckenden Anhaltswerte als Regulativ der eigenen Personalsteuerung
      • Deckungsbeiträge je Pflegegrad: Konkrete Bestimmung des Risikofaktors durch die Mischkalkulation des EEE (Bestimmung defizitärer und kostendeckender Pflegegrade); Ableitung von Handlungsempfehlungen für Höherstufungs- und Belegungsmanagement
      • Analyse und Monitoring des EEE
    • Kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich:
      • Analyse der Belegungsstruktur: inkl. Vorstellung aktueller Erkenntnisse aus dem rnu Benchmark zur Entwicklung der Pflegegradstruktur
      •  Personalsteuerung: Instrumente zur operativen Personalsteuerung und aktuelle gesetzliche Änderungen in Bezug auf den Personalmengenabgleich
      • Kennzahlen und kontinuierliche Gewinn- und Verlustrechnung: Entwicklung eines Kennzahlen-Cockpits, Charakteristika unterjähriger Abschlüsse
    • Vorbereitung von Pflegesatzverhandlungen:
      • Grundlagen der Pflegesatzverhandlung
      • Gewinnzuschläge und Risikoausgleiche
      • Verhandlungsstrategien: Einfluss der prospektiven Belegung auf Deckungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden

Seminarleitung: Kip Sloane (rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) 
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, Controller, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 179 € (inkl. MwSt.)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

Termine: Mittwoch, den 21. Februar 2018, 13:00 – 17:00 Uhr oder Mittwoch, den 14. März 2018, 13:00 – 17:00 Uhr

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Betriebswirtschaftliches und juristisches Praxisseminar: Ambulant vor stationär? Ausgestaltungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken von Neuen Wohnformen vor dem Hintergrund der Pflegestärkungs- und der novellierten Landesheimgesetze

Die Pflegestärkungsgesetze und die zunehmende Liberalisierung der Landesheimgesetze verbessern die Rahmenbedingungen für ambulante Versorgungssettings in den sogenannten „Neuen Wohnformen“. Diese bieten erhebliche unternehmerische Freiräume und stellen attraktive und lukrative Alternativen zu stationären Pflegeheimen dar. Die Sicherstellung der Profitabilität erfordert die richtigen Betriebskonzepte. Risiken können sich sowohl kurz- als auch langfristig u.a. bei den juristischen Rahmenbedingungen der Leistungserbringung ergeben. Das Seminar beleuchtet sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die juristischen Anforderungen an eine erfolgreiche Betriebsführung durch die beiden Referenten Rechtsanwältin Anja Möwisch sowie den Geschäftsführenden Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy.

  • Wesentliche Neuregelungen der Pflegestärkungsgesetze und ausgewählter Landesheimgesetze und ihre Auswirkungen auf die einzelnen Leistungssegmente
  • Ausgestaltungsmöglichkeiten von alternativen Wohnformen: baulich-fachliche Anforderungen und Eckpunkte der Betriebskonzepte 
    • Demenz- und Pflege-WGs
    • Kombinierte Angebote unter Einbindung von Tagespflegen
    • Fullservice im Betreuten Wohnen (inkl. nächtliche Versorgung)
    • Ambulantisierung bestehender Pflegeheime
  • Betriebswirtschaftliche Eckpunkte der Betriebskonzepte mit Fallbeispielen
  • Juristische Aspekte der Betriebskonzepte: 
    • Vermeidung von Abrechnungsfehlern und anderen juristischen Risiken
    • Nutzung legaler Synergien zwischen den Segmenten – Spielräume und Grenzen
    • Kreative Betriebskonzepte: Tagespflege neu gedacht 
  • Zu beachtende steuerrechtliche Rahmenbedingungen (u.a. AEAO)
  • Möglichkeiten der digitalen Anbindung über AAL-Systeme insbesondere mit Quartiersbezug und Refinanzierung
  • Typische Abgrenzungsmerkmale zu Pflegeheimen und Fallstricke, Möglichkeiten der Umwidmung bestehender Pflegeeinrichtungen 
  • Welche mittelfristigen Risiken sollten bei der Angebotsgestaltung beachtet werden?
  • Prozess für eine risiko- und chancenorientierte Etablierung von Einrichtungen
  • Klärung von Fragen der Teilnehmer

Termin: Dienstag, den 24. April 2018, 9:30 – 16:30 Uhr Köln

Veranstaltungsort: 
rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Stolberger Str. 114a - 50933 Köln
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Teilnahmebeitrag: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Seminarleiter: Rechtsanwältin Anja Möwisch (Fachkanzlei für Soziale Einrichtungen), Attila Nagy  (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH)

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Aktuelle externe Seminare

Seminar "Controlling in NPOs"

Non-Profit Organisationen finden sich zunehmend in Situationen mit erhöhtem Kosten- und Legitimationsdruck wieder. Gerade im Non-Profit Sektor wird von den diversen Stakeholdern ein ressourcen- und kosteneffizientes Arbeiten der NPOs erwartet. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Führungskräfte, ausgehend von einem professionellem Rechnungswesen, ein durchdachtes Controlling-System. Ein systematisches Controlling unterstützt das Management bei der Koordination im Planungs-, Steuerungs-, Kontrollkreislauf und liefert zeitgerecht aktuelle Daten, mit denen die Entscheidungen der Führungskräfte fundiert werden. Auch die Öffentlichkeit und die Fördergeber wollen regelmäßig über die wirksame Verwendung ihrer Gelder informiert werden, dazu liefert das Controlling adressatengerechte Berichte.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier:

19.04.2018: NPO-Akademie in Berlin 
08.06.2018: NPO-Akademie in München 
12.10.2018: NPO-Akademie in Köln 

Zwischenbilanz Pflegestärkungsgesetze: Chancen und Herausforderungen für Steuerung & Controlling

Steuerungssysteme anpassen, Veränderungsprozesse analysieren und Pflegesatzverhandlungen vorbereiten- worauf es nach der Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze ankommt, um wieder einen Schritt Richtung Normalität machen zu können. Seit dem 01.01.2017 sind die Pflegestärkungsgesetze II und III Realität für die stationäre Altenhilfe. Nach den Umstellungen und der hektischen Betriebsamkeit der ersten Monate wird es Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen und die eigene Position neu zu bestimmen. Denn die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Die grundständige Systemumstellung hat zu einer vielfältigen Prognoseunsicherheit geführt: Wie entwickelt sich in Zukunft die Pflegegradstruktur? Welche Erlöseinbußen sind zu erwarten? Was passiert mit der Personalausstattung? Ausgehend von ersten Erkenntnissen und mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen werden wir uns im Rahmen dieses Seminars u. a. diesen Fragen widmen. Die Herausforderungen des zweiten Halbjahres liegen vor allem darin, auch unter geänderten Vorzeichen wieder in einen normalen Betriebsablauf zurück zu finden.

Die Termine für 2017 sind bereits abgelaufen bzw. ausgebucht. Die neuen Termine für 2018 und nähere Informationen zu den Inhalten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle.