Strategisches Dienstplanmanagement gewinnt an Bedeutung

Rollstuhl

Die „verlässliche Dienstplanung“ trägt in allen Bereichen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft ganz wesentlich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei und stellt gleichzeitig das zentrale Instrument zur Personalsteuerung und damit zum Erreichen von wirtschaftlichen Zielen dar. Wir merken in unserer Beratungstätigkeit, dass dieses Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt und haben in unseren Projekten einen eigenen konzeptionellen Ansatz und Mix an Instrumenten entwickelt, um das Ziel einer „verlässlichen Dienstplanung“ zu erreichen.

Primär bedeutet Verlässlichkeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass Arbeit und Freizeit lange im Voraus „verlässlich“ geplant werden kann und dass ein freies Wochenende auch wirklich ein freies bleibt. Ein häufiges „Holen aus dem Frei“ wird in der Regel als sehr belastend empfunden. Außerdem führt die notwendige Vertretungssuche zu einem hohen Aufwand und ist in aller Regel mit dem Entstehen von Überstunden verbunden. Verlässlich soll die Dienstplanung aber auch aus Arbeitgebersicht sein, im Sinne der Einhaltung der wirtschaftlichen Ziele. Ein Ziel ist daher auch die Einhaltung der Vorgaben zur Personalbemessung und -refinanzierung. Eine „Verlässliche Dienstplanung“ besteht aus unserer Sicht aus drei Säulen:

  • Bereitstellung einer ausreichenden Personalmenge kombiniert mit einer nettobasierten, belegungsabhängigen Personaleinsatzplanung und bedarfsgerechten Schichtmodellen
  • Langfristige Planung der „planbaren“ Abwesenheiten wie Urlaub und Fortbildungen, idealerweise ergänzt um eine weitergehende Planung von Diensten und freien Tagen, ähnlich einer Rahmendienstplanung
  • Kurzfristiges Ausfallmanagement durch Einführung zusätzlicher Dienste als Ausfallkompensation und bedarfsgerechte Steuerung von zeitlich flexiblen Tätigkeiten

Da es sich hierbei um ein komplexes Vorhaben handelt, sollte der Entwicklungs- und Umsetzungsprozess in mehreren Etappen geplant werden. Die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Führungskräfte und Mitarbeitervertretung ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.

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