Pflegesatzverhandlungen als Element der Risikovermeidung

Mausefalle


Die Risikovermeidung ist ein wichtiges Instrument zur Risikosteuerung im Risikomanagementprozess. In einer erweiterten Betrachtung zählt dazu auch die laufende Sicherung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Neben der stetigen Suche nach Optimierungspotenzial auf der Kostenseite gehören dazu auch Optimierung auf der Erlösseite. In Zeiten enger werdender Refinanzierungsspielräume spielen hier regelmäßig durchgeführte und systematisch vorbereitete Entgeltverhandlungen eine entscheidende Rolle.

Verhandlungen bergen von Natur aus ein hohes Risiko, da sie per Definition durch gegensätzliche Interessen der Verhandlungsparteien gekennzeichnet sind und immer einen Interessenausgleich bzw. eine Einigung zum Ziel haben. Im konkreten Fall der Pflegesatzverhandlungen hat dies zur Folge, dass die Einrichtungsträger in einer Entgeltverhandlung selten bis nie die tatsächlichen Kosten durchsetzen können. Hieraus ergibt sich automatisch die Fragestellung, wie Unternehmen in der Sozialwirtschaft in einem System, das auf Kostendeckung basiert, überhaupt ihren Fortbestand sichern können, wenn ihnen die tatsächlich entstandenen Kosten nicht vollständig erstattet werden (bspw. aufgrund der in § 115 SGB XI verankerte Verfahren zur Kürzung der Pflegevergütung)?

Wir begleiten unsere Kunden erfolgreich in komplexen Pflegesatzverhandlung. Dies gelingt durch eine gründliche Vorbereitung, eine konsequente Nutzung der verbliebenen Spielräume sowie durch den Aufbau von hochprofessionellen Strukturen in den Bereichen Personalsteuerung, Controlling und Kostenrechnung.

Kontakt: Daniel Beckers, Seniorberater, unter beckers@rosebaum-nagy.de oder Christopher Floßbach, Seniorberater, unter flossbach@rosenbaum-nagy.de.

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