fachbeiträge + vorträge

Veröffentlichungen

Neue Möglichkeiten für Ambulant Betreute Wohnformen

Mit dem Pflegestärkungsgesetz sollen die in einigen Bundesländern bereits etablierten betreuten Wohnformen, bspw. für demenziell erkrankte Menschen, weiter gefördert werden. Dazu gibt es neben einer Budgeterhöhung in den oben dargestellten Bereichen auch weiterhin die Möglichkeit, Zuschüsse bei der Gründung einer Wohngemeinschaft zu erhalten. Dieser beträgt pro Bewohner 2.500 Euro, jedoch maximal 10.000 Euro je Wohngemeinschaft. Zusätzlich können Gelder für die Neugestaltung bzw. Anpassung des Wohnraums abgerufen werden, wodurch weitere maximal 16.000 Euro zur Verfügung stehen (4.000 Euro pro Bewohner bis zum Höchstsatz). Somit können in Abhängigkeit von der Bewohneranzahl insgesamt bis zu 26.000 Euro gefördert werden.

Weiterlesen …

Strategische Weichenstellung für Pflegeanbieter

Das erste Pflegestärkungsgesetz verfolgt vor allem das Ziel, den pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen möglichst viele, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützungsangebote zugänglich zu machen. Hierbei sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem für ambulante Angebote und neue Wohn- und Versorgungsformen verbessert worden. Damit wird die relative Wettbewerbsposition stationärer Anbieter geschwächt.

Weiterlesen …

Neue Geschäftsmodelle führen zu steigenden Anforderungen an die Steuerung

In den letzten beiden Jahrzehnten haben sich die Geschäftsmodelle, also vor allem die Art und Weise der Leistungserbringung sowie deren Refinanzierung in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft stetig und grundlegend gewandelt. Das Kostendeckungsprinzip wurde sukzessive vom Leistungsprinzip abgelöst: In immer mehr Geschäftsfeldern wurden nicht länger die nachzuweisenden Kosten oder Stellen erstattet, sondern die zu erbringenden (Einzel-) Leistungen.

Weiterlesen …

Leitungskräfte-Coaching in der ambulanten Pflege

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt, der Markt wächst kontinuierlich. Wenn trotz dieser positiven Zeichen die Umsätze stagnieren oder sogar rückläufig sind, kommt es vor dem Hintergrund der stetig steigenden Kosten immer mehr auf die „Feinsteuerung“ an. Oftmals ist den Leitungskräften grundsätzlich bekannt, welche Steuerungsgrößen beachtet werden müssen, es fehlt ihnen jedoch das profunde Verständnis und die Routine dafür, wie damit in der Praxis umzugehen ist. Ebenso ist vielfach bewusst, dass enge Kontakte zu den Zuweisern und Multiplikatoren gehalten werden müssen. Allerdings stufen viele Führungskräfte die Priorität für Akquise oft zu gering ein, und es finden aus Zeitmangel und aufgrund fehlender Vertriebskonzepte keine regelmäßigen Kontakte statt.

Weiterlesen …

Wege aus der Krise oder um die Krise herum

Kostensteigerungen, bspw. durch Tariferhöhungen, auf der einen und (teilweise gleichzeitige) Umsatzeinbrüche auf der anderen Seite führen bei vielen Trägern zu einem zunehmenden Missverhältnis zwischen Erlösen und Kosten. Es gibt jedoch Lösungen, die zwar Vieles in Frage stellen, aber dazu beitragen können, die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und Organisationen zu erhalten bzw. deutlich zu verbessern.

Weiterlesen …

Beschäftigungsförderung in der Krise – Ideen und Lösungsansätze

Nur selten gab es in der Sozialwirtschaft einen Paradigmenwechsel, der ein gesamtes Marktsegment so in Frage gestellt hat, wie es aktuell im Bereich der Beschäftigungsförderung zu erleben ist. Dies stellt bei Komplexträgern die Existenz eines einzelnen Geschäftsfelds, bei eher solitär aufgestellten Trägern sogar die Existenz der Gesamtorganisation in Frage. Es gibt aber Wege aus der Krise, die jedoch möglichst schnell und möglichst umfassend eingeschlagen werden müssen.

Weiterlesen …

Krisenmanagement und Sanierung in der Sozialwirtschaft – ein „blutiges“ Geschäft?

Sinkende (Kirchen)steuereinnahmen, Sparrunden und damit rückläufige Zuschüsse der öffentlichen Hand, zunehmende Schwierigkeiten in der Refinanzierung von Tarifsteigerungen, Ausschreibungen, Paradigmenwechsel in der Förderpolitik... - vielen sozialwirtschaftlichen Organisationen klingen diese Entwicklungen vertraut in den Ohren. Sie stellen einen Ausschnitt von Einflussfaktoren dar, die perspektivisch dazu führen, dass finanzielle Handlungsspielräume deutlich enger werden.

Weiterlesen …

Herausforderungen im organisierten Sport - Notwendigkeit der Professionalisierung von Sportvereinen

Viele Breitensportvereine stehen vor großen Herausforderungen. Der Rückgang öffentlicher Förderungen, teilweise schwindende Mitgliederzahlen und eine wachsende Komplexität im Hinblick auf die Vereinsführung sind unter anderem hierfür verantwortlich. Die Vereine müssen sich daher für die Zukunft wappnen.

Weiterlesen …

Die Ambulante Pflege im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit, Mitarbeiter- und Kundenbedürfnissen.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt, der Markt wächst kontinuierlich. Den Hauptanteil dieses Marktwachstums können jedoch die privaten Anbieter für sich verbuchen. Woran liegt das? Eine häufig gehörte Antwort von unseren freigemeinnützigen Kunden ist: Es liegt am Preis. In einigen Regionen sind die privaten Anbieter teilweise günstiger (ca. 5-10%) – für die Selbstzahler kann dies häufig ein wichtiger Faktor sein. Doch ist das die einzige Erklärung? Sind freigemeinnützige Träger wirklich qualitativ besser?

Weiterlesen …