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Aktuelle rnu Seminare

Betriebswirtschaftliches und juristisches Praxisseminar: Ambulant vor stationär? Ausgestaltungsmöglichkeiten, Chancen und Risiken von Neuen Wohnformen vor dem Hintergrund der Pflegestärkungs- und der novellierten Landesheimgesetze

Die Pflegestärkungsgesetze und die zunehmende Liberalisierung der Landesheimgesetze verbessern die Rahmenbedingungen für ambulante Versorgungssettings in den sogenannten „Neuen Wohnformen“. Diese bieten erhebliche unternehmerische Freiräume und stellen attraktive und lukrative Alternativen zu stationären Pflegeheimen dar. Die Sicherstellung der Profitabilität erfordert die richtigen Betriebskonzepte. Risiken können sich sowohl kurz- als auch langfristig u.a. bei den juristischen Rahmenbedingungen der Leistungserbringung ergeben. Das Seminar beleuchtet sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die juristischen Anforderungen an eine erfolgreiche Betriebsführung durch die beiden Referenten Rechtsanwältin Anja Möwisch sowie den Geschäftsführenden Partner der rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Attila Nagy.

  • Wesentliche Neuregelungen der Pflegestärkungsgesetze und ausgewählter Landesheimgesetze und ihre Auswirkungen auf die einzelnen Leistungssegmente
  • Ausgestaltungsmöglichkeiten von alternativen Wohnformen: baulich-fachliche Anforderungen und Eckpunkte der Betriebskonzepte 
    • Demenz- und Pflege-WGs
    • Kombinierte Angebote unter Einbindung von Tagespflegen
    • Fullservice im Betreuten Wohnen (inkl. nächtliche Versorgung)
    • Ambulantisierung bestehender Pflegeheime
  • Betriebswirtschaftliche Eckpunkte der Betriebskonzepte mit Fallbeispielen
  • Juristische Aspekte der Betriebskonzepte: 
    • Vermeidung von Abrechnungsfehlern und anderen juristischen Risiken
    • Nutzung legaler Synergien zwischen den Segmenten – Spielräume und Grenzen
    • Kreative Betriebskonzepte: Tagespflege neu gedacht 
  • Zu beachtende steuerrechtliche Rahmenbedingungen (u.a. AEAO)
  • Möglichkeiten der digitalen Anbindung über AAL-Systeme insbesondere mit Quartiersbezug und Refinanzierung
  • Typische Abgrenzungsmerkmale zu Pflegeheimen und Fallstricke, Möglichkeiten der Umwidmung bestehender Pflegeeinrichtungen 
  • Welche mittelfristigen Risiken sollten bei der Angebotsgestaltung beachtet werden?
  • Prozess für eine risiko- und chancenorientierte Etablierung von Einrichtungen
  • Klärung von Fragen der Teilnehmer

Termin: Dienstag, den 24. April 2018, 9:30 – 16:30 Uhr Köln

Veranstaltungsort: 
rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH Stolberger Str. 114a - 50933 Köln
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, ggf. Einrichtungsleitung
Teilnahmebeitrag: 429 € (inkl. MwSt. sowie Verpflegung)
Seminarleiter: Rechtsanwältin Anja Möwisch (Fachkanzlei für Soziale Einrichtungen), Attila Nagy  (Partner rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH)

Ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Powerseminar: PSG-Update 2018 - Steuerungssysteme und Pflegesatzverhandlungen

Nichts ist mehr wie es war und trotzdem wird einfach weiter gemacht wie bisher. So könnten die Veränderungen der letzten Jahre im Bereich der stationären Altenhilfe zusammengefasst werden. Durch die Pflegestärkungsgesetze und die damit einhergehenden einrichtungseinheitlichen Eigenanteile (EEE), neuen Personalanhaltswerte und wegbrechenden Pflegegradstrukturen haben sich für die Einrichtungen die Rahmenbedingungen des betrieblichen Handelns grundlegend verändert. Vielerorts wird trotz der Veränderungen mit altbewährten Steuerungsinstrumenten weiter gearbeitet. Die neuen Vorgaben und Rahmenbedingungen erfordern jedoch vielerorts eine grundsätzliche Neuausrichtung.
Bestehende Steuerungsinstrumente sollten überarbeitet, erweitert und zusammengeführt werden, um in Zeiten zunehmender regulatorischer Einschränkungen betriebswirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Mit Hilfe des hierfür entwickelten Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe wird im Rahmen dieses Power-Seminars aufgezeigt, wie diese Veränderungen systematisch angegangen werden können.

  • Zwischenstand aktueller gesetzlicher Regelungen: Vorstellung aktueller regulatorischer Änderungen aus den relevanten Bereichen, Zwischenstand zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze
  • Vorstellung des Steuerungsmodells der stationären Altenhilfe:
    • Standortbestimmung: 
      • Erlösorientierte Personalanhaltswerte: Bestimmung der refinanzierten und damit kostendeckenden Anhaltswerte als Regulativ der eigenen Personalsteuerung
      • Deckungsbeiträge je Pflegegrad: Konkrete Bestimmung des Risikofaktors durch die Mischkalkulation des EEE (Bestimmung defizitärer und kostendeckender Pflegegrade); Ableitung von Handlungsempfehlungen für Höherstufungs- und Belegungsmanagement
      • Analyse und Monitoring des EEE
    • Kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich:
      • Analyse der Belegungsstruktur: inkl. Vorstellung aktueller Erkenntnisse aus dem rnu Benchmark zur Entwicklung der Pflegegradstruktur
      •  Personalsteuerung: Instrumente zur operativen Personalsteuerung und aktuelle gesetzliche Änderungen in Bezug auf den Personalmengenabgleich
      • Kennzahlen und kontinuierliche Gewinn- und Verlustrechnung: Entwicklung eines Kennzahlen-Cockpits, Charakteristika unterjähriger Abschlüsse
    • Vorbereitung von Pflegesatzverhandlungen:
      • Grundlagen der Pflegesatzverhandlung
      • Gewinnzuschläge und Risikoausgleiche
      • Verhandlungsstrategien: Einfluss der prospektiven Belegung auf Deckungsbeiträge in den einzelnen Pflegegraden

Seminarleitung: Kip Sloane (rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH) 
Zielgruppe: Geschäftsführer, Bereichsleiter, Controller, ggf. Einrichtungsleitung
Kosten: 179 € (inkl. MwSt.)
Ort: rosenbaum nagy unternehmensberatung GmbH, Stolberger Str. 114a, 50933 Köln

Termine: Mittwoch, den 14. März 2018, 13:00 – 17:00 Uhr oder Dienstag, den 15. Mai 2018, 13:00 – 17:00 Uhr

Ein Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Aktuelle externe Seminare

Steuerungssysteme nach PSG II und III erfolgreich entwickeln und implementieren – Risiken erkennen und Handlungsspielräume nutzen

Die gesetzlichen Änderungender letzten Jahre (u.a. PSG I-III) haben den Gestaltungspielraum für stationäre Einrichtungen immer weiter verkleinert: Einschränkungen im Bereich der Investitionskosten, umfassende Nachweis- und Offenlegungspflichten im Rahmen von Pflegesatzverhandlungen, der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) mit defizitären Deckungsbeiträgen je Pflegegrad und die neuen Anforderungen an die Personalsteuerung. Um unter den gegebenen Rahmenbedingungen noch wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können, werden umfassende Controlling- und Steuerungsinstrumente benötigt. In einem Umfeld, dass die unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten systematisch eischränkt, ist es von zentraler Bedeutung die bestehenden Handlungsspielräume in der einrichtungsspezifischen Ausprägung zu kennen und nutzbar zu machen. Ein besonderer Fokus wird dabei auch auf die Vorbereitung und Durchführung der anstehenden Pflegesatzverhandlungen gelegt. Mithilfe von konkreten Berechnungsbeispielen und Best-Practices aus der Beratungspraxis lernen die Teilnehmer die zentralen Bestandteile und Charakteristika erfolgreicher Steuerungssysteme kennen.

Die aktuellen Termine für 2018:

10. April 2018 Düsseldorf/Ratingen 
17. April 2018 Hannover
25. April 2018 Berlin/Schönefeld
24. Mai 2018 Regensburg 
11. Juni 2018 Stuttgart

Ausführliche Informationen zu den Inhalten des Seminars sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter: http://www.vincentz-akademie.de/Stationaeres-Management/Seminar-18-Steuerungssysteme-nach-PSG-II-und-III-erfolgreich-entwickeln-und-implementieren-Risiken-erkennen-und-Handlungsspielraeume-nutzen

Seminar "Controlling in NPOs"

Non-Profit Organisationen finden sich zunehmend in Situationen mit erhöhtem Kosten- und Legitimationsdruck wieder. Gerade im Non-Profit Sektor wird von den diversen Stakeholdern ein ressourcen- und kosteneffizientes Arbeiten der NPOs erwartet. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Führungskräfte, ausgehend von einem professionellem Rechnungswesen, ein durchdachtes Controlling-System. Ein systematisches Controlling unterstützt das Management bei der Koordination im Planungs-, Steuerungs-, Kontrollkreislauf und liefert zeitgerecht aktuelle Daten, mit denen die Entscheidungen der Führungskräfte fundiert werden. Auch die Öffentlichkeit und die Fördergeber wollen regelmäßig über die wirksame Verwendung ihrer Gelder informiert werden, dazu liefert das Controlling adressatengerechte Berichte.

Ausführliche Informationen zu detaillierten Inhalten, Veranstaltungsterminen und -orten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.